BUND Regionalverband Nordschwarzwald
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Hörnle, Hörnle, Hörnle…

09. September 2023 | Natur-/Umwelt-/Klimaschutz, Umweltbildung & Beratung

Kinder entdecken Eichhörnchen und ihre Lebensweise

 (Faaß)

Hörnle, Hörnle, Hörnle….

Diese im Dialekt gesungene Liebeserklärung,  für den Schwarzwald   und seinen Eichhörnchen von Cossu,   wurde zur Hymne bei diesem BUND Wald und Wiesenerlebnis.  Am 09.09.23 trafen sich Britta und Klaus Faaß mit acht Kindern auf der Wilhelmshöhe bei Neuenbürg und wanderten nach Arnbach in die Laier, um spielerisch  Wissenswertes über die Lebensweise des heimischen Eichhörnchens zu vermitteln.  Schon auf dem Weg wurde anhand der Rätselkärtchen von Britta Faaß über die Nahrung „wie bitte? Auch Vogeleier“, und das Verhalten des fleißigen Springers gesprochen. Es wurde ausprobiert, wie das Eichhörnchen schon an den Kratzgeräuschen an einem Baumstamm gewarnt wird, wenn sich ein Baummarder seinem Kobel, dem Nest nähert. Dabei wurden das Kratzen von Klaus mit einer echten Marderpfote hervorgerufen und das Fell des hübschen Räubers wurde eingehend bestaunt.

Nach dem Vespern auf der Wiese ging es ins Waldklassenzimmer und die Kinder entdeckten schnell das  an einem Baum befestigte Habicht-Exponat. Eichhörnchen haben viele Fressfeinde wurde ihnen etwas traurig, aber auch fasziniert  bewusst.  Die Entwicklung eines Eichhörnchen- Babys anhand von Fotos lenkte allerdings schnell ab und Lia und Emma meinten am süßesten sei das ganz Neugeborene. Rosalie tendierte zum zwei Wochen alten Baby.  Ben, Elias und Henri waren fasziniert von den gut entwickelten Krallen eines erst drei Wochen alten Hörnchens und alle waren erstaunt, dass es erst in der 4. Woche die Augen öffnet. Dass ein Eichhörnchenkind schon nach 8 Wochen beinahe erwachsen ist, hat Mats und Klara verblüfft, „so schnell wachsen die?“ fragten  die Kinder nach.

Doch auch die Frage „wann schnitzen wir“ wurde nun immer wieder gestellt und nach dem Spiel „Nüsse verstecken“ bei dem auf Wunsch wieder das Hörnchen Lied aus dem kleinen Lautsprecher tönte, war es dann soweit. Aus einer Astgabel konnten die Kinder Eichhörnchen, oder doch eher Giraffen? , schnitzen. Es wurde viel gelacht über die Ergebnisse. Mit dem schnitzen fertig, sollten alle Kinder ihr Nuss-Versteck wieder finden. Doch es werden nun vielleicht ein paar Wahlnussbäume in der Nähe des Waldklassenzimmers wachsen. Die Leistung des fleißigen Sammlers wurde dadurch vielen der Kinder erst richtig bewusst. Zum Abschluss konnte sich jedes Kind noch einen Eichhörnchen Pfoten Abdruck in eine Modelliermasse drücken und noch eine Erinnerung mit nach Hause nehmen. Außer dem noch den Ohrwurm: „Hörnle, Hörnle,  Hörnle…“

 

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